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Das Kirchdorf Parum feiert in diesem Jahr sein 810-jähriges Bestehen nach der Urkunde,
während die Chronik uns aufzeigt, dass wohl schon um 1170 die erste Holzkirche in Parum
errichtet worden ist. Jedenfalls entschloß sich das Kirchspiel 1869 (damals noch Mühlenbeck
dazugehörig), den gotischen Bau aus dem 15. Jahrhundert durch einen neugotischen
Umbau zu vergrößern. In dieser Form ist uns die Kirche noch heute erhalten.
Der Holzturm ist eine Zimmermann-Meisterleistung und hat sein Aussehen seit 1683 nicht
verändert. Er konnte vor zwei Jahren sehr schön erneuert werden. Mächtige Eichenbalken
sind in Schwell- und Stützbereiche eingezogen worden und geben dem Turm wieder dauerhafte
Stabilität. Sein Außenkleid ist prächtig „geschneidert“ worden mit Brettverkleidung und
schöner Tür. Er wird wohl über Jahrzehnte weiterhin das Bild von Parum prägen.
Zur Kirchgemeinde Parum gehört auch Stralendorf.
Die Stalendorfer Kirche mit ihrem beeindruckenden Feldsteinmauerwerk hat ihre Anfänge um
1340. Zum fertig gestellten Kirchbau gehörte damals auch ein Holzturm an der Westseite,
der aber 1638 in den Auseinandersetzungen des 30-jährigen Krieges zusammen mit Kirche
und Pfarrhaus Opfer der Flammen wurde. Er wurde nie wieder errichtet - sicher aus Geldmangel,
wie auch das vorbereitete Gewölbe im Kirchenschiff aus dem selben Grund nie ausgemauert
wurde.
Die Glocken fanden einen Platz im beigestellten Glockenstuhl aus Eichenholz, der sein Aussehen.

Wie die Zusammenarbeit in der Region funktioniert? 
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