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Die Superintendenturen sind in der Reformationszeit entstanden. Zu den Auswirkungen der Reformation gehörte die Übernahme der kirchenleitenden Funktionen durch die Landesfürsten. Sie verstanden sich als summus episkopos (Oberbischof). Da die Landesherren aber keine Geistlichen waren, übertrugen sie die geistlichen Aufgaben ihres episkopates (ihrer oberbischöflichen Funktion) den Superintendenten, die seit 1921 in Mecklenburg Landessuperintendenten heißen. Der erste Superintendent in Mecklenburg, Johann Riebling aus Braunschweig, saß in Parchim,. Er wurde endgültig 1540 (kurzzeitig schon1537) dorthin berufen. 1547 wurde der zweite Superintendenten in Güstrow installiert: Gerd Oehmke aus Lüneburg. In Wismar gibt es seit 1556 einen Superintendenten: Johann Freder.
Johann Freder war „ein Schwager von Justus Jonas, 1540 Prediger am Dom in Hamburg, 1547 Superintendent von Stralsund, von dort als Gegner des Interims von 1549 vertrieben. Dann Professor in Greifswald, seit 1550 Superintendent von Rügen, hatte 1556 infolge eines Streites ... über die Ordination , die er mit den Wittenbergern für ein adiaphoron erklärte, sein Amt verlassen und was von der Stadt Wismar als Superintendent und Pastor an St. Marien angenommen worden. Er ist der eigentliche Visitator dieser Jahre.“ Schmalz, Kirchengeschichte Mecklenburgs, II, S.85
Die Superintendenten nahmen und die Landessuperintendenten nehmen bis heute in den Kirchenkreisen bischöfliche Funktionen wahr.

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Landessuperintendent
Dr.Karl-Matthias Siegert
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Kontakt

E-Mail: landessuperintendent kirchenkreis-wismar.de 
Dr. Karl - Matthias Siegert
1954 geboren in Boddin
2004 Berufung zum Landessuperintendenten
des Kirchenkreises Wismar
der Evangelisch – Luth. Landeskirche Mecklenburgs

Die Aufgaben des Landessuperintendenten sind in der
Kirchenkreisordnung der Ev.-Luth. Landeskirche Mecklenburgs geregelt.
Die Liste der Landessuperintendenten seit 1556 
Die fromme Vereinigung der Diener des Wortes Gottes in der Kirche zu Wismar vom 9.10.1562 
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