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Die Kirche zu Mulsow hatte teil an der Brot- und Weinstiftung Heinrich des Pilgers von 1266. Die heutige Dorfkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert. Ihr rechteckiger Baukörper ist im östlichen Teil aus Backstein, im westlichen Teil aus Feldsteinen ausgeführt. Die zwei Joche des Chores sind überwölbt. Der niedrige hölzerne Westturm mit seinem überstehenden Pyramidendach stammt aus dem 18. Jahrhundert. Der zum dunkel gebeizten Gestühl aus dem Anfang des 19. Jahrhundert gehörende Kanzelaltar wurde ersetzt durch einen gemauerten Altarblock, auf dem eine spätgotische Kreuzigungsgruppe aus dem 15. Jahrhundert, die ehemalige Triumpfkreuzgruppe, steht. Dadurch wurde das dreiteilige gotische Spitzbogenfenster in der Ostseite des Chores freigelegt und die Kirche heller. Die Orgel mit 6 Registern wurde von der Firma Winzer, Wismar, gebaut.
Seit Dezember 2003 gehört Kirch Mulsow zum Verbund der Kirchgemeinden Alt Bukow-Dreveskirchen-Neuburg. In der Gemeinde wird 14-tägig Gottesdienst gefeiert - im Sommerhalbjahr in der Kirche und im Winterhalbjahr im geheizten Gemeinderaum des ehemaligen Pfarrhauses.
Das Gebiet der Kirchgemeinde Kirch Mulsow mit ca. 160 Gemeindegliedern umfaßt heute die 7 Dörfer Garvensdorf, Kamin, Kirch Mulsow, Klein Mulsow, Moitin, Steinhagen und Wakendorf.

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