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Wer sich dem Nordende des Schweriner Sees von See aus nähert, der kann
sie nicht verfehlen: die gotische Backsteinkirche von Hohen Viecheln,
denn ihr leuchtend rotes Dach mit dem aus Ziegeln gelegten Kreuz in der
Mitte ragt weit sichtbar von dem erhöhten Ufer in die Landschaft.
Um 1310 wurde sie als Hallenkirche an dieser Stelle errichtet und ihre
Größe lässt vermuten, dass Hohen Viecheln einmal als Stadtgründung
gedacht war, zumal diese Lage schon seit der Steinzeit ein bevorzugter
Handelsort war. Allerdings muss die Geschichte den Erbauern ein
Schnippchen geschlagen haben, denn Viecheln hat es nur bis zu einem
normalen mecklenburgischen Dorf geschafft und die Kirche hat aus
finanziellen Gründen nie einen Turm bekommen. So steht nun dieser
gewaltige rechteckige Bau inmitten des Dorfes und jeder Besucher staunt
über diesen außergewöhnlichen Platz.
Per Rad kann der Besucher von hier aus um den ganzen Schweriner See
fahren oder auch über Dorf Mecklenburg (über einen ausgewiesenen Rad -
Wanderweg durch den Wald) bis nach Wismar und weiter an die Ostsee oder
auf die Insel Poel.
Aber auch am Ort lässt es sich Wohl sein, z.B. direkt am See bei der
alten Erbfischerei Prignitz, die seit dem 17. Jahrhundert im
Familienbesitz ist und den besten Räucheraal und die leckersten
Räucherforellen zwischen Ostseestrand und Lewitzsand im Rauch hängen
hat.
Unsere evangelische Kirchgemeinde besteht aus 772 Gemeindegliedern und
umfasst folgende Ortschaften: Hohen Viecheln, Neu Viecheln, Moltow, Bad
Kleinen, Gallentin, Hädchenshof, Hoppenrade, Losten, Fichtenhusen und
Niendorf.
Neben der ehrwürdigen Kirche in Hohen Viecheln gibt es ein weiteres
Gemeindezentrum (1999 erbaut) in Bad Kleinen mit dem Namen "Arche". 
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