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Der Name „Miklinburg“ oder „Michelenburg“ wurde am 10.September 995 zum ersten Mal urkundlich durch den späteren Kaiser Otto III. erwähnt.
Die Dorfkirche wurde im 14.Jahrhundert erbaut. Es handelt sich um einen schlichten frühgotischen Backsteinbau mit quadratischem Turm. Dieser trägt einen romanischen Rautenhelm – einmalig in Mecklenburg.
Südlich der Kirche lag die damalige Burg. Heute befindet sich auf dem noch vorhandenen Ringwall der Friedhof.
Die reiche Innenausstattung der Kirche zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen sakraler Baukunst in Mecklenburg. Sie wurde vom Mecklenburg-Schweriner Herzoghaus am Ort seiner Stammesburg im 17.Jahrhundert gestiftet.
Gemeinsam mit Pfarrhaus, Pfarrscheune, Predigerwitwenhaus und alter Schule bildet die Kirche ein reizvolles Denkmalensemble.
In der Kirchgemeinde wird, von Ausnahmen abgesehen, jede Woche Gottesdienst gefeiert. Von März bis Dezember gibt es einen meditativen Abendgottesdienst, meist am ersten Sonnabend im Monat um 17 Uhr. Weitere Begegnungsmöglichkeiten sind Christenlehre und Konfirmandenzeit, ein Handarbeitskreis und der monatliche Gemeindenachmittag, das Bibelgespräch und ein Frauentreff für Frauen um die 40. Die Kirchgemeinde arbeitet mit anderen Kirchgemeinden der Umgebung zusammen, beteiligt sich an Festen und Veranstaltungen in den Dörfern und lädt zu Konzerten ein.

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